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Schnittrosen sind Züchtungen, die nur an den Handel geliefert werden und normalerweise nicht als Pflanzen erhältlich sind.
Angebaut werden sie von lizensierten Baumschulen.
Wichtig für den Blumenhandel sind Angaben über die Stillänge und die Haltbarkeit in der Vase.
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ADR-Tagung 2015 im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz)
08.09.2015 13:52 - Helmut Fleischhauer
Heute begann im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) die Tagung des Arbeitskreises „ADR“ unter fachlicher Federführung der Bundes deutscher Baumschulen und des Bundessortenamtes statt.
Es treffen sich anlässlich dieser Tagung
Bürgermeister Philipp Wesemann begrüßte die Rosenexperten aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die ADR - Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung - prüft seit den 1950er Jahren Rosenneuheiten hinsichtlich Ihrer Merkmale. Das Augenmerk wird dabei auf Kriterien wie die Wirkung von Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit, Pflanzengesundheit und Winterhärte gelegt.
Die Ergebnisse dieser Prüfung sind ein wichtiger Beitrag für die Orientierung der Verbraucher. Die Fokussierung der Prüfung vor allem hinsichtlich der Gesundheitsmerkmale ermöglicht u.a. den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, leistet so einen wesentlichen Beitrag für den Umweltschutz und verbessert damit letztlich auch die Akzeptanz der Rose im Allgemeinen.

Die Neuheitenprüfung hat im Ostdeutschen Rosengarten Geschichte.
Bereits zum 25. Jubiläum im Jahr 1938 wurde hier im Rosengarten ein “Neuheitenbeobachtungsgarten“ angelegt. Forst (Lausitz) wurde damit neben Zweibrücken der zweite „Kontrollgarten“, der damals die Aufgabe hatte, die Ergebnisse der Rosenneuheitenprüfung aus Uetersen und Sangerhausen an einem anderen Standort zu verifizieren.
Die Erkenntnis, dass eine Neuheitenprüfung in sogenannten „Kontrollgärten“ erforderlich ist, hatte sich also schon vor dem 2. Weltkrieg in der Fachwelt etabliert.
Dieser Grundgedanke wurde dann in den 1950 er Jahren mit der Gründung der ADR durch Wilhelm Kordes wieder aufgegriffen und immer weiter verfeinert.
Seit der Einrichtung des hiesigen Prüfgartens im Jahr 2012 darf auch die Stadt Forst (Lausitz) innerhalb der „härtesten Rosenprüfung der Welt“ wieder ihren Beitrag leisten. Darauf sind wir sehr stolz.
Unsere Lage im äußersten Osten der Republik, die die Erreichbarkeit unserer Anlage für die Besucher aus dem Westen der Republik so schwierig macht, stellt im Hinblick auf die Rosenprüfung einen ganz besonderen Standort dar. Die Winter sind hier oft etwas kälter und oft ein bisschen trockener als in der übrigen Bundesrepublik. Dafür sind die Sommer oft etwas wärmer und auch etwas trockener. Diese kontinentale Klimasituation stellt dann an die zu prüfenden Rosen spezielle Anforderungen und nicht alle Sorten sind diesen letztendlich auch gewachsen.
Der Arbeitskreis führt auf seiner jährlichen Tagung die Ergebnisse der 11 Prüfgärten zusammen und „kürt“ damit die Rosensorten, die nach bestandener Prüfung das begehrte ADR-Prädikat tragen dürfen.





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